Zeittafel zur Pasinger Geschichte

Um 2000 v. Chr.:

Anwesenheit von Bevölkerung durch aufgefundene Hügelgräber nachweisbar.

Um 500 v. Chr.:

Brandgräberfunde weisen auf Besiedelung auch zu jener Zeit hin.

Um 200 n. Chr.:

Belegt durch Gräberfunde aus der Römerzeit.

Nach 500:

Besiedelung durch die Ortsgründer.

29. Juni 763:

Erste Bekundung in einer Urkunde der Brüder Reginperht und Irminfrid und ihrer Vettern Otilo und Croso, mit der diese dem Kloster Scharnitz u.a. auch Pasinger Grundbesitz  schenken.

Aug. 802:

Lantfrid, Sohn des Irminfrid und Neffe des Reginperht, erhebt Einspruch gegen die Schenkung seines Onkels, gibt aber dann doch 2 von insgesamt 6 Pasinger Gütern an das Hochstift Freising heraus.

ca. 857-ca. 976:

Diverse Tauschakte der Freisinger Fürstbischöfe, an denen die Pasinger Edlen Isanperht, Cotahelm, Uuidarkis, Engilscalc, Irmanheri, Altmann und Erchanger als Gundbesitzer oder als Zeugen beteiligt sind.

ca. 980-1331:

Die Edlen von Pasing Erhart, Pilgrim, Konrad, Rapoto, Hartwig, Sighard, Wito, Landfrid, Gertrud, Rudolf, Volkart, Eberhard, Heinrich, Walter, Gelfrat, Otto, Rüdiger, Egelolf, Ernst, Kuno und Ulrich treten als Grundbesitzer oder als Siegelzeugen auf.

Zwischen ca. 1163/65 und 1170:

Erstnennung der Pasinger Mühle, die der Freisinger Ministeriale Isengrim von Pasing  zusammen mit einem weiteren Gut dem Kloster Schäftlarn schenkt, damit seine Kinder Rodolf und Luitkart dort aufenommen werden.

1279:

Das Kloster Benediktbeuern besitzt in Pasing 2 Höfe, einen Halbhof, die Mühle und “die andere Mühle”.

1313:

Nunmehr besitzt das Kloster Schäftlarn die 2 Höfe, den Halbhof und die beiden Mühlen..

1315:

Die alte Pasinger Kirche Mariä Geburt, im Stadtpark und gleich neben dem ehemaligen Pasinger Schloß gelegen, wird erstmals urkundlich – und zwar als Filialkirche von Aubing – genannt.

1315 (-1331):

Die Pasinger Taferne wird im Salbuch des Kastens Dachau erstmalig genannt.

Ca. 1350:

Ursprünglich wohl der Grafschaft Andechs und seit der staatlichen Neuorganisation im 13. Jahrhundert dem Landgericht Pähl-Weilheim zugehörig, kommt Pasing zum Landgericht Starnberg, und was nördlich der Landstraße München-Landsberg gelegen, kommt zum Landgericht Dachau.

1355:

Letzte Nennung eines “Edlen” von Pasing mit Ulrich “der Paesinger”.

1371:

Schon zu dieser Zeit ist Heinrich Pütrich (die Pütrichs bis 1528) zumindest Lehensträ-ger der Pasinger Mühle, evtl. auch des Schlosses. Die Belehnung mit dem Schloß durch den Freisinger Fürstbischof Berthold (von Wehingen; 1381-1410) in “1381” ist jedoch urkundlich nicht gesichert!

17. 02.1398:

Beim Angriff Herzog Stephans von Ingolstadt auf Pasing werden nur das Torhaus und die Vorburg des Schlosses in Brand gesetzt. Es kann damit als sicher angenommen werden, daß das Hauptgebäude bereits aus Stein – wohl aus der Zeit um 1200 n. Chr. stammend – gebaut war.

19.09.1422:

Einäscherung zumindest eines Teils von Pasing (und der Kirche?) durch Herzog Ludwigs (des Gebarteten von Ingolstadt) Hauptmann Wessenakher.

18. April 1438:

Errichtung des Pasinger Benefiziums durch den Aubinger Pfarrer Heinrich Haidel, die Kirchpröbste Ottmiller Ulricht, Konrad Väterl (Wirt), Fridl Kefer und die Gemeinde Pasing.

Als erster Benefiziat erscheint ebenfalls 1438 ein Georg, der wohl mit dem 1458 und 1476 genannten Georg Haidl identisch sein dürfte.

15.05.1459/62:

Die “Maria-Ehren-Glocke” wird für die Kirche Maria Geburt gegossen.

1464:

Erstmalige ausdrückliche Nennung des Pasinger Bades und der Schmiede als hoch-stift-freisingische Lehensgüter.

1492:

Die Maria-Verkündigungs-Glocke der Kirche Mariä Geburt wird von Meister Ulrich von Rosen, einem der bedeutendsten Glockengießer Münchens der Spätgotik, angefertigt.

10.06.1500:

Der Lehensbrief Bernhard Pütrichs nennt u.a. ausdrücklich die Taferne und die Mühle als herzogliche Lehen.

27.07.1528:

Christoph von Schwarzenberg, herzoglicher Landhofmeister, wird Schloßherr in Pasing.

13.09.1531:

Die Familie Reitmor kommt mit Hans Reitmor in den Besitz des Pasinger Taferne, Mühle und einiger Höfe. Das Schloß mit Zugehörungen übernimmt er am 31. Januar 1532.

1557:

Älteste bildliche Abbildung Pasings auf einer Zeichnung, die der Hofmarksherr Hans Reitmor bei einem Prozeß vor dem Reichskammergericht gegen einen Reiter vorlegt, der durch einen Schuß auf eine Taube das Strohdach eines Bauernhofes in Brand setzte.

1588:

Zu Beginn dieses Jahres, vielleicht auch schon Ende 1587, fällt der Kirchturm um. Der Neubau erfolgt erst 1608!

26.08.1588/10.09.1588:

Die Pasinger Lehen gehen an Christoph Neuburger und sein Partiziergeschlecht über.

1596:

Im Gegensatz zu anderslautenden Chroniken (für 1346) erhalten die Neuburger das förmliche Hofmarkprivileg “so weit Pasinger Boden reicht” erst in diesem Jahr.

24.01.1604:

Die Witwe Ursula Neuburgerin, geb. Fröschlin, und die Söhne Heinrich und Hannes Christoph Neuburger stiften einen Ewigjahrtag mit einer Summe von 300 Gulden in die Pasinger Kirche für den am 4.12.1601 verstorbenen Hofmarksherrn Christoph Neuburger. Es handelt sich hierbei, außer der Stiftung des Pasinger Benefiziums am 18.04.1438, um den ersten Jahrtag der “neueren” Zeit, nachdem die aus den Jahren 1421, 1424, 1489, 1502, 1581 und 1594 im Jahre 1687 aufgehoben wurden, da ihr Stiftungskapital nicht mehr bekannt war.

1632/33:

Auch in Pasing wütet die Pest (Dreißigjähriger Krieg 1618-1648!).

1653-55:

Die Kirche erhält einen neuen Hochaltar.

1669-71:

Die Kirche erhält zunächst eine neue Kanzel, dann zwei neue Seitenaltäre.

1677:

Die Apostelfiguren werden in der Kirche aufgestellt.

07.12.1686:

Mit Anton Frhr. von Berchem wird diese Familie durch Kauf auch Besitzer der Hofmark Pasing (nach Blutenburg/Menzing 1676), die sie bis 1814 behält.

Schon am 01.02.1684 erging an ihn allerdings ein bischöflicher Zessionsbrief für das Schloß Pasing und am 22.03.1685 das “Dominium Directum” über die Taferne, Mühle und die herzog-/kurfürstlichen Lehensstücke.

1701:

Michael Wening fertigt seinen Kupferstich von Schloß und Hofmark Pasing. Auf diesem sind sowohl das erste Schloß als Rundturm als auch das zweite als drei-geschoßiger Steinbau mit wohl Glockentürmchen und Kamin deutlich zu erkennen.

1701-1733:

Der  Würm-Nymphenburg-Kanal wird 1701 erbaut, der Schloßpark von 1701 bis 1733 angelegt. Für diese Anlagen haben ab 1701 die Pasinger insgesamt 81/4 Tag-werk Grund abgeben müssen (zum Vergleich: Pipping 267/8 Tgw., Obermenzing 1581/2 Tgw. und Laim 11/8 Tgw.).

1724:

Erstmalig wird die St.Johann-Nepomuk-Kapelle mit Einnahmen aus ihrem Opferstock erwähnt.

Am Peter- und Paulstag schlagen die Franzosen ihr Lager im Pasinger Wald auf und äschern die Gerichtshalterei ein. (Würmthal-Bote Nr. 3 vom 17.01.1885) 

1792-1797:

Elisabeth Gräfin Schenk zu Castell, verwitwete Bettschart, dann verheiratete Cha-misso, u.a. Sitzinhaberin von Laim, gestorben in Prag (?) vor dem 17. oder auch  30.07.1797, ist kurzzeitig Schloßbesitzerin, welches dann an die Berchems zurückfällt.

1796:

Pasing wird zum ersten Mal von den Franzosen heimgesucht.

In diesem Jahr bis ins Jahr 1797 hinein ist ein großes Hochwasser in Pasing, welches sich bis zu (ehemaligen) Hofmarkstaferne erstreckt.

1803:

Pasing wird dem neuerrichteten Landgericht München zugeteilt.

1804:

Die St.Sebastian-Feldkapelle (eine Pestkapelle) – an der heutigen Ecke Landsberger Straße/Bäckerstraße – wird abgerissen.

1809:

Erster genauer Ortsplan des Dorfes und der Ländereien in der sogenannten “Ur-Aufnahme” zum “Ur-Kataster”. Auf der Schloßinsel sind der Rundbau und der Grundriß des zweiten Schlosses als offenes Geviert deutlich zu erkennen.

Oktober 1814:

König Maximilian I. Joseph erwirbt das ehemalige Schloß Pasing mit dem “herrschaftlichen Maiergut” von der Familie Berchem, und läßt ersteres als baufällig abreißen. Das neue, nun dritte Pasinger Schloß (“Prinz-Carl-Schlößchen”) entsteht auf den Hausgründen des “Helihofs” (erworben von Frhr. v. Aretin) und des “Reismüllerguts” (erworben von dem Kabinettssekretär v. Keser). Dazu wurde offensichtlich das dem “Reismüller” (1809/12: Haus Nr. 42) gehörende separate Wohnhaus umgebaut, dessen Gewölbekeller wiederum in die später entstehende “Gatterburg” integriert wurde.

1817:

Prinz Carl Theodor von Bayern übernimmt das “neue Schloß” zur Nutzung, das grundbuchamtlich eingetragene Eigentum verbleibt jedoch beim König.

Beim "Schusterbauern" (Planegger Str. 14: Gaststätte "Schweizer Hof") wird ein Keller gegraben und dabei werden zwei Skelette gefunden. 

um 1831:

Im Münchner-Conversationsblatt vom 10.02.1831 wird berichtet, daß der Schloßgraben (also der Schloßweiher) von einem Franzosen namens Gallois aus Paris um 500 Gulden gepachtet sei, um diesen als "Wechsel-Station" von 3 Millionen Blutegeln zu nutzen. Diese wurden im Neusiedler See gefangen, in 5tägigem Transport nach Pasing gebracht, dort gegen solche aus dem Weiher ausgetauscht und dann in einem weiteren 5tägigen Transport nach Paris gebracht, wo größte (medizinische) Nachfrage bestand. Die "Ernte" in Pasing erfolgte dergestalt, daß Männer mit langen Leinenhosen und Socken versehen sich in das Wasser stellten, wo sich gleich eine große Menge Blutegel anhängten, die dann mit Bürsten in bereitstehende Kübel abgestreift und auf den Wagen gepackt wurden

13.06.1834:

Ritter Felix von Hilz wird neuer Schloßbesitzer.

01.09.1839:

Der erste Eisenbahnzug der Teilstrecke München-Lochhausen braust mit 36 Stundenkilometer an Pasing vorbei.

04.10.1840:

Die ganze Strecke München-Augsburg wird eröffnet, an die Pasing mit einer Haltestelle angeschlossen ist.

27.02.1841:

Mit Eintrag zu diesem Datum übernimmt Freiherr Carl v. Beck die Reste der Hofmark bzw. des seit 1803 bestehenden Patrimonialgerichts Pasing.

1842:

Der Pasinger Benefiziumsprovisor Johann Baptist Prechtl schreibt die erster Pasinger Kurzchronik.

Besonders merkwürdig ist der 18. Januar 1842. An diesem Tage hatte sich, wie ein Bote schlimmer Stunden, ein dichter Nebel über dem Orte gelagert. Am gleichen Tage sollte der verstorbene Beneficiat Trost begraben werden. Als bereits Alles zur Totenfeier hergerichtet war, erscholl plötzlich der Ruf "Feuer". Das selbe war im Brennhaus des Gastwirts Sailer ausgebrochen und verzehrte gar schnell die ganze Taferne. Während nun Alles mit Löschen beschäftigt war, ereignete sich ein anderes Unglück. Der Pfarrer und Kammerer Josef Roith war auf dem Schlitten von Aubing nach Pasing zur Begräbnis gefahren. Da wurden plötzlich auf der Haide die Pferde in Folge der durch den Nebel dringenden Feuerröte die Pferde scheu, worauf er aus dem Schlitten sprang, sich aber so gefährlich am Hinterhaupte verletzte, dass er nach wenigen Wochen an den Folgen diese Sturzes starb. (Würmthal-Bote Nr. 3, 17.01.1885)

01.03.1846:

Eine Postexpeditionsstelle wird eingerichtet.

1847:

Bau des alten, ersten Pasinger Bahnhofs mit Übergabe am 29.11.1848.

1848:

Das Patrimonialgericht wird aufgehoben. Die einstige, seit 1596 bestehende Hofmark Pasing erlischt damit.

01.11.1849:

Im Königreich Bayern wird die Briefmarke, genannt der "Schwarze Einser", ausgegeben. Der Urstempel stammt von Franz Max Josef Seitz, die Platten von Gustav Lorenz, beide in München. Der Druck erfolgte durch die Universitätsdruckerei (Johann Georg Weiss) München. Das dazu verwendete handgeschöpfte Papier stammte aus der Beckschen Papierfabrik in Pasing. 

1854:

Eröffnung der Bahnlinie nach Planegg, dann Starnberg.

1859:

Bau des Schulhauses an der Engelbertstraße 8. Schulische Einrichtungen in Pasing bestanden allerdings schon länger.

15.10.1861:

Engelbert Woernzhofer wird als Benefiziat investiert, am 16.02.1879 als Pfarrvikar eingesetzt und am 23.02.1881 zum ersten Pfarrer von Pasing ernannt.

1862:

Karl v.Beck stirbt und der Beck'sche Schwiegersohn Reichsgraf Franz v. Gatterburg übernimmt die Güter. Er läßt den Reismüllerhof und das “neue Schlößchen” wohl nur teilweise abreißen und erbaut 1869 die nach ihm benannte “Gatterburg” als viertes Pasinger “Schloß”.

Die Englischen Fräulein kaufen am 02.11.1862 den “Maierhof”, gründen ihr Waisenhaus und 1866 ihr Mädchenpensionat.

1866:

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr durch Graf Gatterburg, die sich allerdings erst am 18.04.1870 als Verband konstituiert.

Eröffnung der Bahnlinie München-Weilheim.

Verlegung der Wachsbleiche des Mathias Ebenböck nach Pasing.

1870:

Baubeginn des neuen Pasinger Eisenbahn-Stationsgebäudes (Übergabe Sommer 1875).

1871:

Die erste Bahnunterführung nach Pipping entsteht mit einer Durchfahrtshöhe von 14 Fuß.

01.11.1872:

Eröffnung des Streckenabschnitts Kaufering-Buchloe der Bahnlinie über (Fürstenfeld-) Bruck.

1873:

Die Teerproduktion in der “Chemischen” (Fabrik Weyl) wird aufgenommen.

Eröffnung der durchgehenden Bahnlinie München-Kaufering am 1. Mai 1873.

1875:

Neubau des Mädchen-Schulhauses an der Engelbertstraße 10.

1879:

Gründungsjahr der Firma Saumweber & Stecher.

1880:

Gründungsjahr des “Würmthal-Boten”.

Die Pasinger Mariensäule wird Ende Oktober enthüllt und der Gemeinde übergeben.

28.01.1881:

Pasing wird zur selbständigen Pfarrei erhoben mit den Filialen Obermenzing/Pipping und Laim.

1883:

Gründungsjahr der Sparkasse Pasing.

1884:

Erbauung des Armenasyls und nachmaligen (Bezirks- bzw. heute Kreis-) Krankenhauses Pasing, nunmehr (2014) in privater Hand.

15.06.1886:

Die Leiche König Ludwigs II., von Fackelträgern begleitet, wird durch Pasing nach München überführt.

Schon einmal, 1347, sah Pasing einen ähnlichen Trauerzug, als der tote Kaiser Ludwig der Bayer von Bruck nach München gebracht wurde.

1888:

Ein von der Bahn unabhängiges Postamt wird eingerichtet.

Die Aufzeichnungen der zweiten Pasinger Chronik, einer von dem Aubinger Pfarrer Joseph Gigl angefertigten Kopie der Prechtl-Chronik und ab 1861 vom Benefiziaten Engelbert Woernzhofer fortgeführt, enden mit diesem Jahr.

12.12.1890:

Die erste öffentliche Telefonstation in Pasing wird angeschlossen.

1891:

Die Sanitätskolonne Pasing wird gegründet.

1892:

August Exter gründet seine Villenkolonie Neu-Pasing I, die jedoch teilweise auf Pippinger/Obermenzinger Flur liegt.

1894:

Gründung der Waldkolonie durch Louis Ende.

Öffnung der östlichen (sogenannten Mussinan-) Bahnunterführung (heute: Offenbachstraße) am 15. November.

1895:

Eröffnung der Nebenbahn München-Gauting.

Gründung des Evangelischen Vereins (für die in Pasing und Obermenzing lebenden Protestanten).

1896:

Die Isarwerke beginnen mit der Lieferung von Licht- und Kraftstrom in das Kafler'sche Anwesen.

1897:

Gründung der Kolonie Neu-Pasing II durch August Exter. Auch diese liegt teilweise auf Pippinger/Obermenzinger Flur.

1898:

Baubeginn für das Pasinger Wasserwerk am 2. Mai zur Versorgung der Würmtalgemeinden; Pasing wurde dabei erst Ende 1899 angeschlossen.

1899:

Die westliche Bahnunterführung an der Pippinger Straße wird am 20. November eröffnet.

1901:

Bau des Mädchenschulhauses an der Institutstraße.

Bau des Feuerhauses, nachmalig Rathaus, dann wieder Feuerwache, nunmehr Sitz der Münchner Volkshochschule Bereich West.

1902:

Gründung einer eigenen, evangelischen Schule.

Die erste, privat gedruckte “Geschichte von Pasing”, die im wesentlichen auf der weitergeführten Prechtl-Chronik von 1842/1888 basiert, wird von Hans Neumayr im Selbstverlag herausgegeben. Prechtls Chronik wurde allerdings schon 1843 in der Schriftenreihe “Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte” Band 5, 1. Heft abgedruckt.

1903:

Die “Ammerseebahn” als vierte Bahnstrecke von Pasing in Richtung Herrsching zweigt in Pasing ab.

Die “Bahnhofsunterführung” wird dem Publikum am 7. September übergeben.

1904:

Am Himmelfahrtstag, dem 21. Mai, wird die evangelische Himmelfahrtskirche in der Kolonie II eingeweiht.

1905:

Pasing wird am 1. Januar zur Stadt erhoben.

Am 16. Juni erfolgt die Grundsteinlegung zur neuen Stadtpfarrkirche.

1906:

Die städtischen Gaswerke werden gebaut.

1907:

Pasing erhält am 3. März eine eigene protestantische Pfarrei.

Am 16. März wird der erste Pasinger Viktualienmarkt auf dem Marienplatz eröffnet.

Das private Mädchenlyzeum (unter Schulleiterin Berta Hamer) des ursprünglich evang. Mädchenschulvereins entsteht an der Oselstraße.

1908:

Einweihung des neuerbauten Postamts am 15. September.

Am 15. Dezember Eröffnung der Straßenbahnlinie bis nach Pasing.

Das Wappen der Stadt Pasing wird geschaffen.

1909:

Am 7. März erfolgt die Benediktion der neuen Stadtpfarrkirche noch auf den Namen “St.Engelbert”.

1910:

Eröffnung des “Progymnasiums” zum Schulbeginn am 20. September und der “Königlich Bayerischen Lehrerbildungsanstalt”.

1912:

Pasing erhält den ersten Schularzt.

Das Knabenschulhaus am Schererplatz wird errichtet.

Die evangelische Schule zieht in das Gebäude an der Engelbertstraße ein.

1914:

Richard Riemerschmid errichtet die “Höhere Töchterschule” an der Oselstraße.

Der Bismarck-Brunnen in der Kolonie I wird am 1. April eingeweiht. Die 40 cm hohe Plastik "Bismarck als Reiter" wurde von dem Pasinger Bildhauer Joseph Floßmann geschaffen und der Stadt Pasing gestiftet.

1915:

St.Ulrich in Laim, bisher Pasinger Filialkirche, wird selbständige Expositur (und am 2. November 1917 Stadtpfarrei).

28.04.1918:

Feierliche Einweihung der Stadtpfarrkirche, nun mit dem Namen “Patrona Bavariae”.

1922:

Am 25. März wird Obermenzing mit Pipping selbständige Pfarrei, nachdem es be-reits am 1. September 1919 zur Expositur erhoben wurde.

Das 2,8 km lange Industriegleis zur Papierfabrik wird gebaut.

1923:

Die Passionisten ziehen am 14. Dezember in die Gatterburg ein und übernehmen die altehrwürdige Dorfkirche Maria Geburt in ihre Obhut.

Pasing erhält ein eigenes städtisches Gesundheitsamt mit einem beamteten Stadtarzt.

Die erste Eisenbahnstrecke wird elektrifiziert.

1928:

Das Gebäude der Allgemeinen Ortskrankenkasse an der Bäckerstraße wird errichtet.

Das Stromnetz wird von 110 auf 220 V umgestellt.

1932:

Gründung der Pasinger Mittelschule.

1933:

An Ostern wird die Hotelfach-, Handels- und Wirtschaftsaufbauschule Kermess eröffnet.

02.09.1934:

Das von Hans Osel geschaffene Kriegerdenkmal wird enthüllt.

19.07.1936:

Grundsteinlegung und Erbauung des neuen Pasinger Rathauses an der Landsberger Straße, das am 15. Nov. 1937 eingeweiht wird.

1938:

Pasing wird am 1. April nach München eingemeindet.

Als am 13. April, dem Tag der Eingemeindungsfeierlichkeiten, der Festakt im Saal des Alten Rathauses zu Ende war, ließ OB Fiehler die bisherigen Leiter der eingemeindeten Orte zur Entgegennahme der Geschenke Münchens in den großen Sitzungssaal des Rathauses bitten. Es war zu ahnen, dass die Stadt der Deutschen Kunst ihre Gaben aus den Reihen der bildenden Künste wählen würde, dennoch überraschte, was zu sehen war. OB Dr. Wunder erhielt sein Porträt, gefertigte von Thomas Baumgartner, der bei der Ausstellung im Haus der Deutschen Kunst mit dem Gemälde "Bauern beim Essen" erhöhte Beachtung fand; Bürgermeister Amann wurde mit einer herrlichen Landschaft des Dachauer Malers Richard Huber erfreut, Bürgermeister Dirschl erhielt eine Moorlandschaft von Scheinhammer ... (Würmtalbote vom 20.04.1938).

Die “Storchenburg” (auf dem Gelände der nachmaligen “Ritterwerke” und heutigen “Pasinger Fabrik”)  wird wegen Erweiterung der Bahnanlagen abgebrochen.

04.11.1941:

Pasing erhält seine erste städtische Bücherei; die Pfarrbücherei besteht bereits seit 1910.

1944:

Am 4. Oktober verwüsten Sprengbomben die Hallermühle und Anwesen an der Institutstraße. Auch das Rathaus und das Institut der Englischen Fräulein werden durch Bomben großteils zerstört.

1945:

Im Dezember konstituiert sich die Oberrealschule Pasing.

1946:

Gründung des nachmaligen “Realgymnasiums für Mädchen” aus der “Grotschule” und der Mädchenoberschule der Engl. Fräulein.

Eröffnung der “Privaten Handelsschule Begemann” und der “Privaten Oberrealschule Dr. Schönhärl und Wild”.

1956:

Gründung des “Collegium Augustinum” an der Dachstraße durch den evangelischen Pfarrer und Religionslehrer Georg Rückert.

1957:

Das Mädchen-Realgymnasium zieht in ihr neues, eigenes Haus an der Ebenböckstras-se 1.

Am 15. Dezember kommt um 15:45 Uhr der Pasinger Thomas Seehaus als millionster Bürger der Stadt München auf die Welt.

1959:

Baubeginn der Kirche St.Leonhard am 23. März und Konsekration am 22. November.

Inbetriebnahme des neuen Verteilerbahnhofs Pasing samt neuer Eingangshalle Nord.

08.06.1961:

Das Westbad wird seiner Bestimmung übergeben.

1962:

Am 1. Oktober Errichtung der Pfarrkuratie St.Hildegard und Konsekration der Kirche am 18. November.

1963:

St.Willibald in Laim und St.Leonhard in Pasing werden am 1. Januar eigene Stadtpfarreien.

Am 14. Januar zieht die Oberrealschule in ihren Neubau an der Weinbergerstraße neben dem Westbad.

Der Einzug des Humanistischen Gymnasiums Pasing in sein eigenes Gebäude am Stadtpark 21 (dem früheren "Kgl. Progymnasium München-Pasing") erfolgt am 19. Jan. 1963. Am selben Tag wird ihm der neue Name "Karlsgymnasium München-Pasing" verliehen. Bis dahin war dieses Schulgebäude am Stadtpark von der Oberrealschule Pasing belegt gewesen.

Am 29. Mai erfolgt die Grundsteinlegung für den Neubau des Kreiskrankenhauses.

Vom 4. bis 14. Juli feiert der Stadtteil “1200 Jahre Pasing”.

Am 6. Juli wird der von Hans Osel geschaffene Hochzeitsbrunnen vor dem Rathaus enthüllt.

Das erweiterte, heutige Postgebäude wird eröffnet.

26.10.1967:

Der Neubau des Kreiskrankenhauses wird eingeweiht.

1976:

Der Schulbetrieb im Institut der Englischen Fräulein wird eingestellt.

1977:

Die Pasinger Stadtbücherei bezieht ihre neuen Räume.

25.10.1980:

Der Marienplatz wird umgestaltet und die neue Mariensäule eingeweiht.

1982:

Die Münchner Volkshochschule gründet ihren “Stadtbereich West” in Pasing am 19. Juli mit der Einweihung der umgebauten Räume im ehemaligen Feuerwehrhaus.

Am 9. Dezember wird das Pasinger Rot-Kreuz-Haus eingeweiht.

1984:

Die Dorfkirche erhält die “Leiden-Christi-Glocke” (als Ersatz für die 1917 abgelieferte “Große Engelberta” von 1882) und die “Schmerzensmutter-Glocke” (als Ersatz für die ebenfalls abgelieferte “Sterbeglocke” von 1886).

Die Chemische Fabrik Weyl wird komplett abgerissen.

1985:

“Reichskanzler Bismarck” (ursprünglich aufgestellt 1914) reitet seit dem 19. Dezember als Kopie wieder für Pasing auf dem Brunnen am Wensauerplatz, nachdem das Original 1983 gestohlen worden war. 

Am 31. Juli schließt die “Lehrerbildungsanstalt” ihre Tore.

1987:

Am 31. März erscheint, nach 107 Jahren des Bestehens, die letzte Ausgabe des “Würmtal-Boten”.

1988:

Der Bezirksausschuß 35 Pasing begeht am 1. April den 50. Jahrestag der Eingemeindung mit einer kleinen Feierstunde.

1991:

Die Pasinger “Gaststätte zur Post” muß einem Neubau weichen, der aber schon Ende 1992 in Betrieb geht.

Bevölkerung (31.12.1991): 39.723 Einwohner; Größe Pasings: 1.074 Hektar.

1992:

Auf Grund der Neueinteilung der Münchner Stadtbezirke besteht ab 1. September der neue “Stadtbezirk 21 Pasing-Obermenzing”.

1993:

Die “Hallermühle” stellt nach vielhundertjähriger Tätigkeit ihre Mehlproduktion ein.

1995:

Im Sitzungssaal des ehemaligen Pasinger Rathauses wird am 29.04.1995 “Wider das Vergessen” an den Todesmarsch 1945 anläßlich der Evakuierung des Dachauer Konzentrationslagers und an den 50. Jahrestag des Kriegsendes (08.05.1945) gedacht.

1996:

Das Westbad wird zu einem Erlebnisbad umgestaltet. Am 11.09.1998 wird es feierlich wiedereröffnet.

1999:

Im März werden anläßlich einer Ausstellung die Ergebnisse der 2. Stufe des Wettbewerbs “Zentrale Bahnfläche München – Pasing-Nymphenburg Süd/Laim-Containerbahnhof” der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Ebenfalls im März werden die Planungen zur Erweiterung des Pasinger Rathauses vorgestellt, die noch im Jahr 2000 durchgeführt werden soll.

Der Heimat- und Gebirgstrachtenverein “D'Würmtaler Stamm” e.V. Pasing begeht am 10./11. Juli 1999 sein 100jähriges Gründungsfest.

Bevölkerung (31.12.1999): 35.752 Einwohner; Größe Pasings: keine getrennte Angaben mehr seit 1991; nun zusammen mit Obermenzing: 1.649 Hektar (Obermenzing 1991: 20.600 Einwohner und 755 Hektar).

2000:

Am 2. Juli begehen Geistl. Rat Alfons Karpf, Geistl. Rat Ludwig Radlmaier, Geistl. Rat Johann Warmedinger, Stud. Dir. a.D. Georg Warmedinger und der langjährige Pasinger Stadtpfarrer Geistl. Rat und Monsignore Georg Schuster ihr (50.) goldenes Priesterjubiläum.

2001:

Am Samstag, den 19. Mai 2001, wird ein "fröhliches Geburtstagsabschiedsfest" im Pasinger Pfarrheim zum 80. Geburtstag von Msgr. GR Georg Schuster (* 16.05.1921 im Kloster Scheyarn) gefeiert. Von St.Christopherus in Percha kam er 1968 nach Pasing, wo er 33 Jahre wirkte und am 31. Mai 2001 mit der letzten Maiandacht seine letzte Amtshandlung in Pasing vornimmt, bevor er nach Germering übersiedelt und dort als Rektor der Kapelle im Altenheim "Don Bosco" in den "Unruhestand" geht.

Am 15. Sept. 2001 wird der neue Pasinger Pfarrer, Domvikar H.H. Alber Zott, durch den H.H. Domprobst, Bischof Engelbert Siebler, in sein Amt eingefäührt.

Am 13. Nov. 2001 wird das Richtfest begangen für den "Pasinger Glaspalast", den Anbau an das alte Rathaus, der um 2,4 Millionen DM teuerer wird zu den veranschlagten 24,5 Mio DM. Baubeginn war im Okt. 200.

2002:

Am 18. Mai 2002 wird die sicher 1724 (nicht schon 1704!) erstmals urkundlich erwähnte Nepomuk-Kapelle an der Würmbrücke feierlich gesegnet. Nach ihrer Restaurierung zur 1200-Jahr-Feier Pasings im Sommer 1963 mußte sie ab 2001 einer erneuten grundlegenden Innen- und Aupensanierung unterzogen werden. Die Pflege und der Unterhalt der Kapelle wird seit vielen Jahrzehnten von der Familie Strohmeier ("Bachbauernlenz") gewährleistet.

Der Neubau zur Erweiterung des Pasinger Rathauses wird als “Bürgerzentrum Pasinger Rathaus” am 11. Okt. 2002 feierlich eröffnet.

2003:

Nach rund zweijähriger Bauzeit wird am 16. Feb. 2003 das sanierte und erweiterte Pfarrheim an der Bäckerstraße feierlich in Betrieb genommen.

Am 29. Juni 2003 feiert die Bahnstrecke Pasing-Herrsching ihr 100jähriges Jubiläum mit Bahnhofsfesten an nahezu allen Bahnhöfen entlang der Strecke.

Am 4. Adventssonntag, den 21. Dez. 2003, wird die alte Kirche Mariä Geburt im Pasinger Stadtpark nach einer umfänglichen Renovierung mit einem Festgottesdienst durch Weihbischof Engelbert Siebler wiedereröffnet.

2005:

Der Stadtteil Pasing begeht sein 100jähriges Jubiläum der Stadterhebung am 1. Jan. 1905 mit einer Reihe von Festveranstaltungen und Ausstellungen.

Die Landeshauptstadt München stellt ab April 2005 das "Verkehrskonzept Pasing Zentrum" der Öffentlichkeit vor.

Im Mai 2005 begeht die Pasinger Kermess-Schule ihr 75-jähriges Bestehen. Begründet 1930, kamen Willy und Gertrud Kermeß 1933 nach Pasing in die Gräfstraße.

Die Pfarrei gedenkt am 16. Juni 2005 in einem Gottesdienst der Grundsteinlegung der Stadtpfarrkirche Maria Schutz vor 100 Jahren.

Von der Arbeitsgemeinschaft der Pasinger Vereine e.V. wird die "Pasinger Vorwiesn" mit Festakt, Bierzelt, Kocherlball und anderen Veranstaltungen vom 28. Juli bis 2 August 2005 wiederbelebt.

Die 1880 von der Gemeinde Pasing gestiftete, auf dem Dorfplatz, dann Pasinger Marienplatz aufgestellte Madonna, schon 1908 wegen Bau der Tramlinie wieder entfernt und bei den Engl. Fräulein Pasing eingestellt, seit dem 25.10.1980 dort wieder aufgestellt, wird zum 25. Jubiläum  am 22. Okt. 2005 neu vergoldet. Die Figur besteht aus einem mit Zinkguss versehenen Kupferkern.

2006:

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München beschließt im Mai 2006 nach mehr als 30jähriger Diskussion einen Bebauungsplan für das Pasinger Zentrum.

2007:

Man feiert am 17. März 2007 das 100jährige Bestehen des Pasinger Viktualienmarkts, der am 16.03.1907 eröffnet worden war.

Am 30. Aug. 1907 wurde Hans Osel in der damals noch eigenständigen Stadt Pasing geboren. Fast ohne Unterbrechung lebte er bis zu seinem Tod (28. Dez. 1996) in Pasing, in der Oselstraße, die nach seinem Vater Heinrich, einem Politiker, benannt ist. Hans Osels werke formten das Gesicht der Stadt Pasing und der Stadt München mit einer Vielzahl von Skulpturen, Brunnen, Gefallenenehrenmale usw. In diesem Jahr wird sein 100. Geburtstag begangen. 

2008:

Der Pasinger Landwirt Martin Rieger findet bei der Feldarbeit ein altes Bronzeschwert als eine ca. 3500 Jahre alte Grabbeigabe in einem Hügelgrab aus der mittleren Bronzezeit.

Oberverwaltungsrat Günter Lang geht nach 46 Dienstjahren am 25. März 2008 in den Ruhestand. Fast 20 Jahre gehörte er zum Pasinger Rathaus, dessen Kommando er 1991 übernahm als der "heimliche Pasinger Bürgermeister".

Das Postgebäude wird im April 2008 abgerissen.

Am 2. April 2008 wird der erste Spatenstich für die NUP (Nordumgehung Pasing) getätigt.

Am 8. April 2008 beginnt der behindertengerechte Aus- und Umbau des Pasinger Bahnhofs. 40,4 Mio € soll das Projekt kosten.

Am 15. Nov. 2008 Festprogramm für 100 Jahre Tram nach Pasing.

2009:

Die Originalfigur des reitenden Bismarck wird nach 25 Jahren am 30. März 2009 wieder auf den 1913 von Josef Floßmann gestalteten Brunnen, eingeweiht am 1. April 1913, montiert. Diese Figur verschwand 1984 und wurde durch eine ähnliche Figur ersetzt, die nun zu diesem Termin entfernt wurde. 2005 meldete sich nämlich dann der inzwischen neue Besitzer und übergab die Original-Figur an den Pasinger Veteranenverein. Die Nachbildung kam ins Münchner Stadtmuseum, wo sich die Original-Statue seit der Rückgabe befand. 

2010:    

Am 13. Juli 2010 feierten die Pasing Arcaden Richtfest nach 14 Monaten Bauzeit. 

Die Pfarrbücherei Maria Schutz begeht am 26. Sept. 2010 ihr 100-jähriges Bestehen.

2011:

Die "Pasing Arcaden" werden am 15. März 2011 eröffnet.

Die Ausgabe Nr. 1 der "Arcaden-Zeitung" erscheint am 2. April 2011.

Nach zehnjähriger Amtszeit verläßt Pfr. Albert Zott Pasing und wechselt zum 1. Sept. 2011 als Krankenhausseelsorger in das städt. Klinikum Bogenhausen. 

Am Samstag, den 1. Okt. 2011, beginnt der Dienst des neuen Stadtpfarrers Franz Xaver Leibinger in den Pasinger Pfarreien Maria Schutz und St. Hildegard.

H.H. Stadtpfarrer Monsignore und Geistl. Rat Georg Schuster verstirbt am 18. Okt. 2011 im Alter von 90 Jahren im 61. Jahr seines Priesterlebens. Er war von 1968 bis 2001 Pfarrer in Pasing, und wurde in seiner Geburtsgemeinde Jetzendorf am 29.10.2011 begraben.

Der neue Pasinger Bus-Bahnhof ist am 30. Nov. 2011 fertig gestellt.

2012:

Festtag am 29. April 2012: 100 Jahre Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB) Pasing.

Am 5. August 2012 Feiern für 140 Jahre "Veteranen- und Reservistenkameradschaftsverein Pasing - München/West v. 1872  e.V." (Gründungstag 04.07.1872 als Krieger- und Veteranenverein Pasing).

Am 18. Dez. 2012 Eröffnung der NUP (Nordumgehung Pasing) mit einem Bürgerfest durch den OB Christian Ude.

Am 20. Dez. 2012 Öffnung der NUP für den allgemeinen Verkehr.

2013:

In diesem Jahr feiert die Arbeitsgemeinschaft der Pasinger Vereine e.V. mit geladenen Gästen "1250 Jahre urkundliche Nennung" im Jahre 763 zunächst mit einem Neujahrsempfang "1250 Jahre Pasing" am Dienstag, den 1. Januar 2013, im Pasinger Rathaus. Mit Salutschüssen der Pasinger Böllerschützenkompanie vor dem Rathaus wird die Festveranstaltung eingeleitet, Ehrengast und Festredner ist Herr Josef Mederer, Bezirkstagspräsident des Bezirks Oberbayern. Eine Vielzahl von Veranstaltungen aller Art werden in 2 Programmheften (Januar bis Juli und Juli bis Dezember) dazu angeboten. Eine eigene Internetseite wird dazu eingerichtet unter "www.1250-jahre-pasing.com"

Ab dem 1. Jan. 2013 wird nach dem Anstich des Pasinger Festbiers "Villa Pasingas" am 15. Nov. 2012 dieses öffentlich verkauft und ausgeschenkt.

Am Montag, den 18. Februar 2013 wird der zweite Abschnitt der Pasing Arcaden nach 20 Monaten Bauzeit mit weiteren 50 Läden eröffnet. Die gesamte Verkaufsfläche des Einkaufszentrums beträgt nunmehr 22.500 Quadratmeter und man rechnet mit etwa 30.000 Besuchern täglich. Das Einkaufszentrum ist nach insgesamt fünf Jahren Bauphase mit 300 Millionen Euro Projektkosten damit vollendet.

Am 20. März 2013 wird in der Pasinger Fabrik das Buch "Menschen in Pasing - 33 Porträts zum Festjahr 2013" in einer Vernissage vorgestellt.

Vom 8. bis 11. Mai 2013 steigt ein buntes Fest für die ganze Familie in den Pasing Arcaden und am 8. Mai 2013 wird die Brunneneröffnung festlich gefeiert. Der Künstler des Brunnen ist Jeppe Hein, * 1974 in Kopenhagen/Dänemark; er lebt und arbeitet in Berlin und Kopenhagen. Der Brunnen trägt den Namen "Space Between Trees & People". Die Stadt München stellte dafür 400.000 € zur Verfügung, 300.000 € sowie die Betriebs- und Unterhaltungskosten für 20 Jahre kommen von den Pasing Arcaden (mfi). 

Ab 15. Juni 2013 wird in 4 Vorstellungen im Juni "Der Bayerische Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal, ins Bayerische übertragen von Oskar Weber, vor der Stadtpfarrkirche Maria Schutz aufgeführt. Veranstalter ist der Verein Pasinger Mariensäule e.V. unter der Schirmherrschaft von Prälat Hans Lindenberger, Caritasdirektor.

Am 19. Juli 2013 werden der barrierefreie Ausbau des Pasinger Bahnhofs und das neue Empfangsgebäude nach über fünf Jahren Bauzeit und einer Investitionssumme von 35 Millionen Euro mit einem Festakt eingeweiht.

Am 29. Juni 2013 findet ein zentrales Festwochenende anläßlich "1250 Jahre Pasing" statt.

Zweifellos als ein Höhepunkt im Festjahr wird das gemeinsam mit dem feiernden Gräfelfing am 19. Oktober 2013 veranstaltete Synchronfeuerwerk an der Nahtstelle der beiden Gemeinden zwischen dem Stadtpark Pasing und dem Paul-Diehl-Park.

Schon am Freitag, den 22. Nov. 2013 ist Filmpremiere "Mein Liebstes Pasing" von Josef Veith als dessen neuester Film in und über Pasing.  Am Samstag, 23. Nov. 2013, verwandelt Josef Veith den Pasinger Rathaussaal wiederum in ein Kino. Der 60-jährige zeigt für sechs Stunden eine Vielzahl seiner Film- und Video-Raritäten über Pasing aus seinem umfangreichen Archiv.

Am Samstag, den 14. Dezember 2013, um 11 Uhr fällt der Startschuß für die Tram 19 von der Landsberger Straße in die Bäckerstraße zum Pasinger Bahnhof. Der Münchener Oberbürgermeister Christian Ude durchschnitt das rote Streckenband. Die Bürger hatten die Möglichkeit, kostenlos mit der Tram zwischen Pasinger und Hauptbahnhof zu fahren.

Am 31. Dez. 2013 findet zum Abschluß des Jubiläumsjahres auf dem Pasinger Rathausvorplatz ein Jahresausblasen mit dem Hornquartett "Hornissimo" statt, veranstaltet vom Kulturforum München-West e.V.

2014:

Josef Veith aus Pasing veranstaltet am 24. Jan. 2014 in der Pasinger Fabrik die "2. lange Pasinger Film- und Videonacht" mit seinen Beiträgen aus seinem "Film- und Videoarchiv des Münchener Westens". 

Die "Liedertafel Pasing" e.V., gegründet am 11. März 1894,  feiert ihr 120. Vereinsjubiläum.

Die Schützengesellschaft Pasing feiert am 28. Juni 2014 ihr 150jähriges Jubiläum.

Am 11.10.2014 wird der "Tunnelblick" - ein Pasinger Kaleidoskop an der Würm in der Bahnunterführung am Hermann-Hesse-Weg  festlich eingeweiht. Das von dem Pasinger Open-Air-Künstler Martin Blumöhr geschaffene Kunstwerk wurde von diesem in über drei Monaten Arbeit geschaffen.

2015: 

Im Mai 2015 wird der völlig neue Umbau des Pasinger Zentrums mit Landsberger-/Bäcker-/Gleichmannstraße sowie Bahnhofsplatz und Marienplatz fertiggestellt.

Am 14. Juli 2015 trifft der Münchner Stadtrat einstimmig und endlich den Grundsatzbeschluß für den U-Bahnbau nach Pasing.

Die restaurierte und neu vergoldete Marienfigur auf dem Pasinger Marienplatz wird am Mittwoch, dem 8. Okt. 2015, ebendort wieder aufgestellt.

2016: 

NN

 

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